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Dass
die Spieler des Fußball-Zweitligisten mit extremer Kälte gut
zurecht kommen, konnten sie bereits im Jahr 2009 im Spiel gegen St.
Pauli zeigen. Damals gewann die Mannschaft 2:1. Die Fans allerdings
hatten große Probleme den Temperaturen zwischen -10 und -20 Grad zu
trotzen. Die Helfer des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mussten insgesamt 80 Fans, darunter
vor allem Kinder, wegen Unterkühlung behandeln. Schuld war in
vielen Fällen unzureichende Kleidung.
Am
Freitag den 3. Februar 2012 drohte sich die Situation während des
Spiels gegen Dynamo Dresden zu wiederholen. Wieder war es in der
Energieteam-Arena bitter kalt, mit Temperaturen im zweistelligen
Minusbereich.
Um
einer Situation wie im Jahr 2009, mit vielen Verletzten und
Betroffenen vorzubeugen, setzten die Verantwortlichen des DRK in
diesem Jahr, neben verstärktem Personal- und Materialeinsatz, auf
Aufklärung. Sie appellierten an die Fans, vor allem auf richtige
Kleidung zu achten.
Dieser
Schritt zahlte sich aus. Lediglich ein Kind musste mit einer
beginnenden Unterkühlung behandelt werden. „Man konnte sehen,
dass die Fans insgesamt gut auf die Kälte vorbereitet waren, sodass
unsere Hilfe nur in normalem Maße in Anspruch genommen wurde“,
erklärt Dominic Arbeiter, Einsatzleiter des Sanitätsdienstes in
der Energieteam-Arena.
Auch
dem Team des SC Paderborn schien die Kälte kaum etwas auszumachen.
Die Mannschaft zeigte eine solide Leistung und gewann schließlich
mit einem Endstand von 3:2.
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