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Ein guter Vorsatz für das noch junge Jahr

Deutsches Rotes Kreuz in Schloß Neuhaus wirbt um Helfer für Blutspende.

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres wurden sie wieder massenhaft aufgestellt: Die guten Vorsätze. Oft ging es darum abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Doch viele der Motivationen wurden längst wieder verworfen. Ein besonderer Vorsatz hat das ganze Jahr Saison: Der Einsatz für die Gesellschaft und die eigenen Mitmenschen. Genau darum wirbt nun der Ortsverein Schloß Neuhaus des Deutschen Roten Kreuzes in einer Aktion zum Jahresbeginn.

„Seit Jahren beobachten wir eine zunehmende Zurückhaltung in der Bevölkerung, wenn es darum geht, sich ehrenamtlich für etwas Sinnvolles in der Gesellschaft einzusetzen“, erklärt Bianca Arbeiter, Rotreuzleiterin des Ortsvereins. Dabei spiele es keine Rolle, ob im Bereich des Sozialdienstes, der Blutspenden oder der Einsatzdienste, motivierte Helfer seien für nahezu jede Aufgabe nur noch schwer zu finden.

Besonders akut sei die Lage jedoch derzeit bei der Blutspende. Während knapp 15 Terminen im Jahr in Schloß Neuhaus, Elsen, Sennelager und Sande unterstützen die ehrenamtlichen Helfer die Teams des Blutspendedienstes bei der Durchführung der Spenden. Sie nehmen Anmeldungen entgegen, kümmern sich um die Verpflegung der Spender und sind Ansprechpartner für Fragen rund um Blutspende und Rotes Kreuz. „Während wir vor einigen Jahren noch für diese Aufgaben genügend Freiwillige finden konnten, sind wir mittlerweile bei einigen Blutspendeterminen sogar unterbesetzt“, beklagt Bianca Arbeiter. Dabei sei die Mithilfe bei den Blutspenden eine der Aufgaben beim Roten Kreuz, die am wenigsten freie Zeit in Anspruch nehmen würde. Handelt es sich doch lediglich um ein paar Nachmittage im Jahr.

Geboten wird hingegen einiges: Eine interessante Möglichkeit soziale Kontakte zu knüpfen, eine Gemeinschaft, die sich füreinander einsetzt und schließlich das gute Gefühl, der Gesellschaft und den eigenen Mitmenschen einen wichtigen Dienst erwiesen zu haben. Denn die Blutspende ist und bleibt unersetzbar, da sich Blut noch immer nicht künstlich herstellen lässt. Der tägliche Bedarf ist hingegen enorm. So benötigen Kliniken und Arztpraxen allein in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 3.000 Konserven an einem einzigen Tag. 

Wer bei der Organisation und Durchführung der Blutspenden ehrenamtlich hilft, der trägt also persönlich und direkt dazu bei, dass Menschenleben gerettet werden können. „Das Alter der Freiwilligen, die uns helfen möchten, spielt für uns dabei keine Rolle“, erklärt Bianca Arbeiter. „Ob man nun als Jugendlicher in die Arbeit des Roten Kreuzes hineinschnuppern möchte, oder als Senior sozialen Anschluss sucht, jede Altersgruppe findet bei uns ihr Einsatzgebiet“.

Wer dem Aufruf des  DRK folgen und seine guten Vorsätze nicht nur auf sich selbst ausrichten will, sondern sich im angelaufenen Jahr aktiv für andere einsetzen möchte, der ist herzlich eingeladen Kontakt zur Rotkreuzleitung aufzunehmen. Informationen zu Möglichkeiten der Mitarbeit beim Roten Kreuz gibt es unter www.drk-schlossneuhaus.de. Alternativ können unter der Telefonnummer (05254/7169) auch Kontaktdaten hinterlassen werden, die Rotkreuzleitung wird sich darauf kurzfristig zurückmelden.

(Text: C. Salmen / DRK Schloß Neuhaus)

(Bilder: D. Arbeiter / DRK Schloß Neuhaus)

Bild 1: Der Kontakt zu den Blutspendern bereitet ihr sichtlich Freude: Blutspendehelferin Elisabeth Broer mit Spenderin Sandra Fraatz.

Bild 2: Begrüßung, Beratung, Registrierung: Die Anmeldung, hier von Sarah Wentzek betreut, ist der erste Anlaufpunkt für die Blutspender.

25. Februar 2014 15:15 Uhr. Alter: 8 Jahre